Traumreise  
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  Die Top 10 Fragen
Stephan
Jana
Luna

  Jana

"Die Verrückte" oder "die, die nicht ganz dicht ist im Kopf", sagen manche. Das ist für mich dann immer ein Kompliment. Angefangen hat das ganze ?œbel im Juli 1974. Ich hatte eine wunderschöne Kindheit und bin froh in der DDR gro?Ÿ geworden zu sein, aus vielerlei Gründen. Natürlich auch, weil wir viel mehr Ferientage im Jahr als die im Westen hatten. Meine Eltern sind mit uns oft 2 x im Jahr in den Urlaub gefahren. Sommer Camping auf Rügen und Winter Ski laufen in den Bergen. Auch Reisen ohne meine Eltern ins Ferienlager oder FDJ-Schulungslager, Klassenfahrten und Reisen der Schauspielgruppe (Theater war mal ein ganz gro?Ÿes Hobby von mir) fand ich ganz toll! Da konnte man mal machen, was man will. :-) Zu meiner Jugendweihe habe ich eine Reise in die Sowjetunion auf die Krim (heute Ukraine) geschenkt bekommen. Da habe ich das erste Mal Palmen gesehen.

Träume vom Reisen waren schon immer da. Nach der Wende eröffneten sich plötzlich völlig neue Möglichkeiten. Nur das nötige Kleingeld musste erst mal beschafft werden. Also zuerst die Lehre als Bürokauffrau. Bürokauffrau, weil man mit diesem Beruf doch öfter den Berufszweig wechseln kann als z.B. als Chemielaborantin, was ich ursprünglich werden wollte. Meine Lehre war schwer, ich habe sie gehasst. Trotzdem habe ich viel gelernt. Nach der Lehre ging ich nach Hamburg, in die "gro?Ÿe weite Welt" vergleichsweise zu meiner Geburtsstadt Greifswald. Hier gab es viel mehr zu entdecken und zu erleben und eine wilde Partyzeit hatte ich natürlich auch. In 5 Jahren wechselte ich hier die Jobs, angefangen als Nachwuchssekretärin, über Grafikerin in einer Immobilien-Investmentfirma bis hin zu Assistentin der Geschäftsleitung in einer Internetfirma. Letzterer hat mir viel Spa?Ÿ gemacht, habe ihn nur der Liebe wegen aufgegeben. Während meiner hamburgischen Zeit habe ich einige Reisen in Europa unternommen. Mehr gab der Geldbeutel nicht her. 1998 ist für mich das reine Glücksjahr, denn da habe ich Stephan kennen gelernt, meinen Seelenverwandten wie ich behaupte. Ein Jahr später bin ich zu ihm nahe Hannover gezogen. Stephan unterstützt mich in meinem Sein und Tun und wir ergänzen uns gegenseitig. Bin ich manchmal mit einigen Meinungen auf Unverständnis gesto?Ÿen, Stephan konnte sie alle nachempfinden. Mit ihm unternahm ich dann auch Reisen au?Ÿerhalb Europas. Hier hat sich gezeigt, wie gut uns das Reisen zusammen gefällt.

Aber Reisen allein ist nicht mein einziges Hobby. Wie Stephan liebe ich elektronische Musik, vorzugsweise Goa. Ich mach sie aber nicht, sondern tanze nur sehr gern dazu. So gern, dass ich Stephan und einige Freunde ständig zu grö?Ÿeren Events oder Open Airs geschleppt habe. Diese Leidenschaft habe ich seit über 10 Jahren. Zu elektronischer Musik zu tanzen war für mich immer ein Ausgleich zum stressigen Alltag. Weitere und gleichsam bedeutende Hobbys für mich sind Nähen, Malen und Basteln. Als Stephan mir vor 3 Jahren eine Nähmaschine schenkte, war ich überglücklich. Kreativität braucht allerdings Zeit. Die hat man aber neben dem normalen Berufsalltag nicht. Bis zum 01.06.04 war ich bei der Deutsche Messe AG zuerst als Presseassistentin, dann als Internetassistentin beschäftigt und gerade Messezeiten bedeuteten weniger Freizeit. Ich freue mich darauf, mich während der Reise kreativ auszutoben, meine Seele baumeln zu lassen und zu gucken, was dann passiert. Ich freue mich darauf, zu improvisieren und meiner Phantasie freien Lauf zu lassen. Vermissen werde ich vor allem, dass ich das Entdeckte nicht mit meinen Freunden teilen kann. Schöne Momente mit Freunden oder der Familie zu teilen, ist das Grö?Ÿte für mich. Ich werde sie immer bei mir haben und wenn wir etwas Tolles erleben, schicke ich meine Grü?Ÿe mit dem Wind.

(Stand: Mai 2004)

 

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